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Projekt
Personen

Jürgen Bertling

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT Osterfelder Straße 3, 46047 OberhausenTel: +49 208 - 85 98 11 68
Email: juergen.bertling@umsicht.fraunhofer.de

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Jürgen Bertling koordiniert die Projekt- und Strategieentwicklung zu Werkstoffen und Nachhaltigkeit am Fraunhofer UMSICHT. Seine Forschungsthemen sind Urbane Produktion, Kunststoffe und Umwelt sowie Verantwortung in der Wissenschaft.
Jürgen Bertling koordiniert das Verbundprojekt „Plastikbudget“. Fachlich verantwortet er im Projekt die methodische Entwicklung des Budgetansatzes. Die Basis dafür ist eine detaillierte Analyse zu den Quellen für Kunststoffemissionen sowie die Zusammenstellung einer Wissensbasis für das Transport- und Abbauverhalten in der Umwelt. Neben dem Budgetansatz entwickelt er im Rahmen des Projekts auch einen Plastikemissionsrechner.

Publikationen
Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik
(hier online verfügbar)

Veranstaltungen
Donnerstag, 15. November 10.30 – 17.00 Uhr
Auftaktkonferenz: Plastikperspektiven – Historisch, ästhetisch, sozialwissenschaftlich

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Anna Bönisch

Ruhr-Universität Bochum (RUB) Geographisches Institut, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum Tel:
Email: anna.boenisch@rub.de

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Sozialwissenschaftlerin, seit 2015 am KWI tätig mit den Schwerpunkten Energiewende, Nachhaltigkeitstransformationen und partizipative Methoden.
Koordination des KWI-Teams im Projekt PlastikBudget.

Mit einer Vielzahl von partizipativen Formaten möchten wir unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, um
• gesellschaftliche Erzählungen zum Thema Plastik zu identifizieren
• Forschungsergebnisse unseres Projektpartners Fraunhofer UMSICHT zur Diskussion zu stellen, partizipativ zu begleiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen
• Transformationsprozesse zum nachhaltigen Umgang mit Plastik anzustoßen und zu begleiten

Im Rahmen des Projektes organisieren wir beispielsweise einen Stakeholderdialog mit PolitikerInnen, VertreterInnen der Industrie sowie aus der Zivilgesellschaft. Weitere geplante Formate sind ein Reallabor mit per Zufallsauswahl bestimmten BürgerInnen, ein aufsuchender Bürgerdialog mit dem Ziel zum Thema Plastik in der Umwelt zu sensibilisieren, und eine Delphi-Studie zum Budget-Ansatz.

Veranstaltungen
Donnerstag, 15. November 18, 10.30 – 17.00 Uhr
Auftaktkonferenz: Plastikperspektiven – Historisch, ästhetisch, sozialwissenschaftlich

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Daniel Maga

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT Osterfelder Straße 3, 46047 OberhausenTel: +49 208 – 85 98 11 91
Email: daniel.maga@umsicht.fraunhofer.de

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Gruppenleiter Nachhaltigkeitsbewertung der Abteilung Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT. Im Projekt Plastikbudget zuständig für die Entwicklung einer Wirkungsabschätzungsmethodik zur Integration der Umweltwirkung von Plastikemissionen in die Umwelt.
Derzeit werden potenzielle Umweltwirkungen, die aus der Emissionen von Mikro-, aber auch Makroplastik aus Produkten entstehen, in der ökologischen Bewertung von Produkten mittels Ökobilanzen nicht berücksichtigt. Die Ökobilanz hat sich in den vergangenen Jahrzehnten als Instrument zur ökologischen Bewertung von Produkten durchgesetzt und wird oftmals als Entscheidungsgrundlage zum Beispiel für das Design von Produkten oder für den Einkauf von Produkten herangezogen. Zudem haben die Debatten zu Mikro- und Makroplastik in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Plastikemissionen ein ernstzunehmendes Umweltproblem darstellen, dessen Wirkungsausmaß heute noch nicht bekannt ist. Aus dem Vorsorgeprinzip heraus ist es daher notwendig, diese Risiken in die Bewertung von Produkten möglichst bald einfließen zu lassen.

Veranstaltungen
Vortrag auf der Fabric and Home Care World Conference, vom 28. bis 31. Oktober 2018 in Boca Raton, Florida (USA) zum Thema: »More Plastics in the Oceans Than Fishes by 2050 – A Solvable Task?«


Nora Schecke

Ruhr-Universität Bochum (RUB) Geographisches Institut, Universitätsstr. 150, 44801 BochumTel: +49 234 32-19488
Email: nora.schecke@rub.de

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Sozialwissenschaftlerin am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und dort im Projekt PlastikBudget sowie im Virtuellen Institut „Transformation Energiewende NRW“ tätig. Im Projekt beschäftigt Sie sich mit der methodischen wie auch theoretisch fundierten Konzeption und Durchführung verschiedener Beteiligungsformate, in welchen relevante gesellschaftliche Dimensionen eines nachhaltigen und bewussteren Umgangs mit Plastik (z.B. mittels des Budgetansatzes und des Wissens um Umweltwirkungen von Plastik) in Anbetracht akteursspezifischer Interessen eruiert werden. Die Ergebnisse werden darüber hinaus für politische Handlungsempfehlungen sowie einer zu entwickelnden Kommunikationsstrategie nutzbar gemacht. Außerdem führt Sie eine Delphi-Befragung durch, in welcher unter anderem die Potentiale und Herausforderungen eines Budgetansatzes für Plastikemissionen untersucht werden.


Stefan Schweiger

Ruhr-Universität Bochum (RUB) Geographisches Institut, Universitätsstr. 150, 44801 BochumTel: +49 234 32-19488
Email: stefan.schweiger@rub.de

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Stefan Schweiger ist Politikwissenschaftler am Kulturwissenschaftlichen Institut Essen (KWI) und vertritt Anna Bönisch ab Februar 2019 in ihrer Elternzeit im Projekt. Er beschäftigt sich mit Sozialwissenschaftlicher Erzählforschung, insbesondere dem Verhältnis von Mensch und Kunststoffen. Er hat zahlreiche partizipative Formate konzipiert, geplant und durchgeführt. Er koordinierte bis vor kurzem das Virtuelle Institut (VI) „Transformation- Energiewende NRW“ am KWI, benutzt Thermobecher anstelle von Coffee-To-Go-Bechern, ist von der Einkaufstüte aus Papier jedoch nicht überzeugt.
 
Publikationen
zusammen mit Acksel, B./Schmitt, L.: Die Energiewende als Komödie? Narrativisierung als transforma-tive Methode am Beispiel des Projekts Energiewende Ruhr. In: Engler, S. (Hrsg.): Dezentral, partizipativ und kommunikativ – Energiewende als Teil der Großen Transformation. (Im Erscheinen).

zusammen mit Trost, E.: Neue Perspektiven auf die Energiewende. Sprachbilder und Bildsprache. In: Engler, S. (Hrsg.): Dezentral, partizipativ und kommunikativ – Energiewende als Teil der Großen Trans-formation. (Im Erscheinen).

zusammen mit Kamlage, J.-H./Engler, S.: Ästhetik und Akzeptanz. Welche Geschichten könnten Energielandschaften erzählen? In: Kühne, O./Weber, F. (Hrsg.): Bausteine der Energiewende. Wiesbaden 2018. (Reihe: RaumFragen: Stadt – Region – Landschaft).

zusammen mit Trost, E.: Energiewende in Metaphern – Eine Analyse der Bildsprache im Magazin DER SPIEGEL. In: Schürmann, K.; Schumann, D. (Hrsg.): Mentalitäten und Verhaltensmuster im Kontext der Energiewende in NRW, Jülich 2018.

zusammen mit Bierwirth, A. et al.: Knowledge as transformative energy. On linking models and experiments in the energy transistion in buildings. München 2018.
„Gestern habe ich es noch gesehen und heute liegt es bei mir auf dem Teller.“ Der Ruhrschäfer in Oberhausen. In: Leggewie, C./Reicher, C./Schmitt L. (Hg.): Geschichten einer Region. AgentInnen des Wandels für ein nachhaltiges Ruhrgebiet. Dortmund 2016.

Veranstaltungen
Donnerstag, 15. November 18, 10.30 – 17.00 Uhr
Auftaktkonferenz: Plastikperspektiven – Historisch, ästhetisch, sozialwissenschaftlich

Weitere Veranstaltungen


Nils Thonemann

Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT Osterfelder Straße 3, 46047 Oberhausen Tel: +49 208 – 85 98 15 36
Email: nils.thonemann@­­umsicht.fraunhofer.de

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Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand in der Gruppe Nachhaltigkeitsbewertung der Abteilung Nachhaltigkeits- und Ressourcenmanagement am Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT. Im Projekt Plastikbudget zuständig für die Entwicklung einer Wirkungsabschätzungsmethodik zur Integration der Umweltwirkung von Plastikemissionen im Rahmen von Ökobilanzen.
Ökobilanzen dienen zur Entscheidungsunterstützung beispielsweise beim Prozess oder Einkauf von Produkten. Emissionen von Mikro- und Makroplastik im Produktlebenszyklus werden im Rahmen von Ökobilanzen bislang allerdings noch nicht betrachtet. Erste Befunde zu Mikro- und Makroplastik in den vergangenen Jahren zeigen jedoch, dass Plastikemissionen ein ernstzunehmendes Umweltproblem darstellen. Wobei deren Umweltwirkungen heute noch nicht bekannt sind. Auf Basis des Vorsorgeprinzips ist es daher notwendig, diese Risiken bei der Bewertung von Produkten zu berücksichtigen.


Abeer Abdulnabi Ali

Ruhr-Universität Bochum (RUB) Geographisches Institut Universitätsstr. 150 44801 Bochum Tel: +49 234 - 32 19 485
Email: abeer.abdulnabi-ali@rub.de

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Studiert zurzeit den Master of Science Geographie an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Die Studienschwerpunkte umfassen Entwicklung und Globalisierung, Risikomanagement und im Besonderen Nachhaltigkeit. Dabei liegt das Interesse am Projekt „Plastikbudget“ vor allem in der Sensibilisierung der Gesellschaft für einen nachhaltigen Plastikkonsum und folglich darin die globale Problematik des Plastikmülls lokal anzugehen. Im Projekt zuständig für die Unterstützung des Teams bei jeglichen Arbeiten, darunter Literaturrecherchen, Organisation von Veranstaltungen sowie Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit.